K  A  T  E  R  I  N  A     M  E  D  V  E  D  E  V  A


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J

Begrenzt auf sein eigenes Leben kennt das heutige Individuum jene Verlängerung seiner Persönlichkeit in Raum und Zeit nicht, die von der Zugehörigkeit zu seiner Familie kam, deren verschiedene Glieder untereinander durch eine ununter-brochene Identität verbunden waren, welche von der Vererbung eines Landbesitzes über lange Jahrhunderte hinweg herrührte.
        In unserer Zeit wird der Einzelne einsamer geboren und stirbt endgültiger.


Solange er nicht alles besitzt, besitzt der Mensch nichts, da wir in jedem Besitz nur dessen Grenzen spüren.


Die Götter strafen nicht die Suche nach Glück, sondern das Bestreben, es mit unseren eigenen Händen zu schmieden.
        Erlaubt ist nur die Sehnsucht nach dem Unverdienten, nach dem, was in keiner Weise von uns abhängt. Einfache Spur eines Engels, der einen Augenblick lang seine Hand über den Staub unseres Herzens legt.

Nicolás Gómez Dávila : Scholien zu einem inbegriffenen Text